6, setzen!

27 06 2008
Tja, die Consumer Bank mal wieder. Mit dem Verbraucher – also dem Kunden – haben die es ja nicht so. Obwohl es doch im Namen steht. Ich kann schon wieder nicht auf mein Sparkonto zugreifen, weil schon zum zweiten mal in acht Wochen mein Telefonzugang gesperrt ist. Beide Male weil die Kollegen bei der Bank Mist gebaut haben. Da ich so mein tolles Konto nicht nutzen kann, habe ich es letzten Freitag telefonisch gekündigt. In zwei bis drei Tage wäre mein Geld da, versprach mir die Dame am Telefon. Nur leider ist es das bis heute nicht. Also wieder angerufen und erfahren, dass die das schriftlich brauchen, und mein Zugang gesperrt wäre, weil ich umgezogen bin und sie mich schriftlich nicht erreichen können. Hätten sie mir die Info einfach geschickt, wäre die mit Nachsendeauftrag auch angekommen. Aber wer sich so dämlich anstellt (dass ihre Adressen sowieso nie stimmen, wissen wir ja), bekommt kein Geld von mir. Also muss ich mir jetzt ein neues Sparkonto suchen. Hat jemand einen Tipp? Im Moment schwanke ich zwischen Ing-Diba und der Postbank.

And the oscar goes to... Ronaldo

21 06 2008
Deutschland ist im Halbfinale und spielt gegen die Türkei. Wissen wir ja seit gestern Abend. Aber ist eigentlich jemandem aufgefallen, dass Ronaldo im Viertelfinale einen Oscar verdient hat? Also eine Schwalbe ist ja eine Sache, aber was er da abgezogen hat, war nur noch lächerlich. Er stolpert über seine eigenen Beine und lässt sich fallen. Dann wartet er bis jemand schaut und fängt an zu jammern. Keine 20 Sekunden später hoppelt er wieder über den Platz, als wäre nix gewesen. Niedlich. Der Typ kann nicht mal geradeaus laufen und will bester Fußball sein? Ja klar. Wer das Schmierentheater verpasst hat, kann es gerne bei YouTube nachholen, sogar mit gelungener Musikuntermalung. Haare schön und Fußball gut kann nur unser Schweini.

Mein erster Tag beim Radio

09 06 2008


Kaff der guten Hoffnung

15 05 2008

Was ist das: Es ist schwarz und hängt an der Wand? Ein schlechter Elektriker. Und was ist rot und hängt daneben? Sein Kollege, der glüht noch. Ha. Ha. Grenzenlos witzig. Seit gestern Abend kann ich darüber ja nicht mehr so lachen. Im Rahmen unseres Umzugs wollten wir bei meinem Bruder meinen alten großen Deckenventilator abmontieren und in unser neues Schlafzimmer hängen. Leider war da doch noch etwas mehr Saft drauf, als vermutet. 230 Volt um genau zu sein. Als ich einen lichtblitzenden Augenblick etwa einen Meter weiter wieder zu mir kam, wusste ich mal wieder aus unmittelbarer Erfahrung, dass mit Strom nicht zu spaßen ist. Das sah die Rettungsleitstelle und die medizinische Notaufnahme ein EKG später übrigens genauso, weswegen sie mich auch gleich auf Station dabehielten. Bis zu 24 Stunden nach einem solchen Stromschlag kann es zu – im schlimmsten Fall tödlichen – Herzrhythmusstörungen kommen. Und so verbrachte ich also angeschlossen an einen Puls/EKG-Monitor mit stündlicher Blutdruckmessung die letzte Nacht im Krankenhaus. Die haben da zwar tolle neue Betten, aber so kuschelig können die es mir gar nicht machen, dass ich freiwillig dort bleiben würde. Also habe ich mich auf eigene Gefahr heute Morgen wieder entlassen, nachdem bis heute Morgen beim EKG keine Auffälligkeiten festgestellt wurden.

Schöner Einstand für unser triumphale Comeback ins Kaff der guten Hoffnung: Heilbronx. Die Stadt, die wir wie unsere Westentasche kennen. Kein Wunder wenn man darin aufwächst und fast drei Jahrzehnte hier verbracht hat. Aber der Umzug war eben auch durch meinen Job hier bedingt und so hieß es am vergangenen Wochenende zurück in die Zukunft. Ich bin wieder hier, in meinem Revier... Seltsamerweise haben auch die acht kurzen Monate Benztown eine gewisse Distanz verursacht. Aber home is, where the heart is und so gefällt uns unsere neue Wohnung immer besser und wir blicken freudig nach vorne auf alte Bekannte und Liebgewonnenes, aber vielleicht auch auf neue Dinge, die es zu entdecken gilt.

Den Abschied von Stuttgart letzte Woche haben wir uns mit ein paar Schmankerl versüßt: Zwar wollten wir donnerstags noch in die PopArt-Ausstellung in der Staatsgalerie gehen, sind dann aber durch einen glücklichen Zufall im Haus der Geschichte gelandet wo momentan eine Ausstellung zum Propagandafilm während des NS-Regimes ist. Im Rahmen dieses Programms wird auch der Film "Jud Süß" gezeigt, kostenlos zwar, aber gerade deswegen auf Monate ausgebucht. Als ich nachfragte, ob es denn nicht doch noch irgendwann eine Gelegenheit gäbe, den Film zu sehen, zwinkerte uns die Dame am Empfang des Hauses der Geschichte zu und reichte uns zwei Karten mit dem Hinweis, dass in zehn Minuten eine Vorstellung wäre und die vorbestellten Karten nun auch nicht mehr abgeholt würden. Da "Jud Süß" in Deutschland ein Vorbehaltsfilm ist, darf er nur im Rahmen eines Begleitprogrammes (Filmbesprechung) aufgeführt werden. Drei bedrückende Stunden später waren wir um diese intensive Erfahrung reicher. Wer die Möglichkeit hat, die Ausstellung zu besuchen, sollte dies unbedingt tun. Den Freitag ließen wir ausklingen, indem wir enspannt durch die Wilhelma schlenderten und zum letzten mal bei unserem Lieblings-Italiener in Cannstatt bestellten. Über den Samstag bei dem sich unser Umzugsservice eineinhalb Stunden verspätete hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens. Dank fleißiger Hände haben wir doch noch alles gut über die Bühne gebracht.

Tja und jetzt sitzen wir zwischen den letzten Kartons, die wir noch auspacken müssen. Beim Anschließen der Lampe heute war ich extrem vorsichtig (um nicht zu sagen respektvoll) und so haben wir wenigstens etwas gelernt. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!


Countdown to Verpeilung

07 05 2008
So langsam neigt sich unsere Zeit in der Schwabenmetropole dem Ende entgegen. Noch zwei Tage zwischen leeren Möbeln und wir ziehen wieder zurück. Zurück in die Zukunft. Eine Zukunft mit alter Stadt, Leezas altem Weg zur Arbeit, neuer Wohnung für uns und neuem Job für mich. Noch längst haben wir nicht alles abgearbeitet, was wir hier so alles erleben wollten. Pop Art-Ausstellung in der Staatsgalerie, noch mal Wilhelma, Planetarium... Ich heute so zu meiner Herzdame "Wir könnten heute Abend in die Stadt, eine Kleinigkeit essen, danach ins Planetarium oder ins Kino?" Sie so "Prima Idee" Wir dann erst mal so rumgetrödelt und den Anfang der Planetariumsvorführung verpasst. Dann entschieden eine Kleinigkeit beim Straßenverkauf vom Pizza Hut zu holen und zum Kino zu schlendern. Im Kino erfahren, dass der gewünschte Film nicht kommt. Als Trost ein Nutella-Crepes gegessen. Zurück in Richtung Kino und überlegt, einen anderen Film zu schauen. Auch den Anfang dieses Films vertrödelt und stattdessen ein Yufka gegessen. Zurück zum Auto und auf dem Rückweg über den Häagen Dasz-Laden über den Marienplatz verfahren. War trotzdem ein schöner Abend.

Frau 1 und Frau 2

29 04 2008

Kollegin 1 tippt eifrig an ihrer Tastatur TIPTIPTIP... Dann ein beherzter Tastendruck und die Mail wird abgeschickt. Dabei verzieht sie keine Miene. Augenblicke später piept am anderen Ende des Büros Outlook und Kollegin 2 fängt an zu kichern HIHIHI... Beide werfen sich verschwörerisch schmunzelnde Blicke über drei Schreibtische hinweg zu. Kollegin 2 schnalzt mit der Zunge KLACK und tippt ihrerseits an einer Antwort TIPTIPTIP. Das gleiche Spiel rückwärts. So lustig haben es die beiden. Ab und zu (wenn sie mal wieder im Klartext lästern möchten) verschwinden sie auch schon mal für eine halbe Stunde in die leere Kantine oder in die Büros anderer Kollegen. Da können sie sich in Ruhe austauschen. Ja, so macht das Miteinander Spaß... Damit ihr wisst, um was für liebenswerte Exemplare es sich bei meinen beiden netten Kolleginnen handelt, stelle ich sie euch am besten kurz vor. Aber wie armselig muss eine Existenz mit 50 Jahren sein, damit einem solche Lästereien die einzigen kleinen Höhepunkte des Tages verschaffen? Im Grunde genommen kann es einem nur leid tun, wenn meine beiden Grazien hier, die offensichtlich kein eigenes Leben haben*, andere Menschen ständig kommentieren müssen, weil sie sonst überhaupt nichts zu reden hätten. Natürlich muss man sich nicht mit allen Kollegen gleich gut verstehen, man hat sich ja schließlich nur den Job, nicht aber das Umfeld herausgesucht. Aber so bißchen Anstand sollte man in dem Alter eigentlich gelernt haben...
Da fällt mir Hagen Rether ein: "Ach, was reg ich mich auf...?" Nur noch acht Tage.

Frau 1

Es gibt Frauen, an denen ist ein Mann verloren gegangen. Kurzhaar-Frisuren können Frauen fabelhaft stehen, aber manche bevorzugen sie auch nur, weil sie zu fantasielos für eine richtige Frisur sind. Das sieht dann so ein bißchen verkniffen aus und manchmal auch wie eine schlechte Perücke. Gerne trimmen sich solche Frauen auch auf superschlank, damit nicht noch einer entdeckt, dass hinter der gestählten flachen Brust doch noch eine Frau steckt. Desaströs wird es natürlich, wenn solche Frauen bevorzugt schwarzes Leder in Verbindung mit auffälligem Goldschmuck tragen. Das hat dann immer so einen billigen Ost-Domina-Chicque. Um zu beweisen, dass sie ihren Mann Frau stehen können, legen sie eine umso schrillere Art an den Tag. Die spröde schneidende Stimme gleicht im wahrsten Sinne des Wortes einem Reibeisen und hat ebensoviel Charme. Verbindlich oder freundlich geht schon gar nicht, „man muss ja schließlich nicht an Herzdrücken sterben, ne?“. Im Hintergrund wird die eigene Position gesichert, indem man intrigiert und tratscht, was das Zeug hält. Nur wer gut informiert ist, hat auch genug Pfeile in der Hand, wenn man sie dann braucht. Solche Frauen muss man sich nicht zum Feind machen, man hat sie schon zum Gegner, wenn man ihnen nur vorgestellt wird. Solche Frauen kennen keine Freunde, sondern nur temporäre Koalitionen. Mit diesen werden sich andere zurechtgelästert, bis sie in das bornierte eigene Weltbild passen – von Toleranz oder Empathie keine Spur.

Frau 2

Kennt ihr Frauen, die ständig mit der Zunge schnalzen und mit den Finger schnippen? Diese Art Frau, die immer ein bißchen zu viel mit den überdeutlich vorhandenen Hüften wackelt? Sie lacht künstlich zu oft und zu laut und hängt gerne eine regional gefärbte „neckische“ Verkleinerungssilbe an alle Wörter an. Dann wird in niedlichem Tonfall alles mit „Sotele“ (schwäbische Variante von "So", eigentlich "Sodele") oder „Schjo“ kommentiert (=so, Kurzform für Sotele). Diese Sorte Frau, die immer so ein bißchen beschwingt tut und das dadurch unterstreicht, das sie oft völlig sinnfrei unmelodisch etwas wie „La-di-da“ vor sich hinsummt? Wenn sie läuft, bleiben ihre offenen Schuhe an den Fersen kleben und schnalzen im Rhythmus ihrer Hüften beim Gehen. An ihr ist alles ein bißchen „zu“: zu affektiert, zu aufgesetzt, zu künstlich. Sie schafft sich selbst das Publikum und den Mittelpunkt, in dem sie gerne steht. Aber sie tut beschämt bescheiden, wenn sie wirklich endlich aufgefallen ist. Sie umspielt eine penetrante „Laissez-faire“ Attitüde, die jegliche altersbedingte reife und abgeklärte Entspanntheit vermissen lässt, stattdessen aber nur ihren krankhaften Drang nach Aufmerksamkeit bloßlegt. Gerne tragen solche Landfrauen Schwarz, weil sie das für weltgewandt und Avantgarde halten (und es super den voluminösen Hintern kaschiert), als Alternative gibt es schreiend bunte Papageien-Farben, weil die wiederum die Aufmerksamkeit sichern und den pseudo-künstlerischen Touch unterstreichen. Manchmal (viel zu oft) fällt die mühsam aufgebaute Fassade und die ordinäre Dorfherkunft offenbart sich; immer dann rollt ihr ein "da schei*t der Hund drauf" oder einfach nur dreimal in einem Satz "Shice" oder "Ka**e" über die Lippen. Ja, man kann die Frau aus dem Dorf bekommen, aber nicht das Dorf aus der Frau...

* Ich will ihnen nicht unrecht tun: Kollegin 1 hat ein pathologisch gestörtes Verhältnis zu ihren Eltern, drückt sich auf den Dorfbeerdigungen in der Nähe rum (um informiert zu bleiben) und bastelt sich ihre Goldklunker selbst, während Kollegin 2 gerne ihre Wochenenden verlängert um sich auf irgendwelchen Almhütten mal wieder so richtig zulaufen zu lassen Ski zu fahren. Wie könnte man da behaupten, die beiden hätten kein spannendes eigenes Leben?


One way or another - Little Lehle

28 04 2008
Auch wenn das jetzt wieder kein massenleserkompatibles Thema ist... Irgendwann entdeckt es vielleicht jemand über Google und kann diese Informationen brauchen.

Früher waren Gitarrenverstärker einfach… naja Verstärker eben. Sie verstärkten elektrisch den Klang von Gitarren. Nachdem man entdeckte, dass man sie durch gezieltes Übersteuern zum Verzerren bringen konnte, hielt dieser neue Klang in Form eines zweiten Kanals in den Verstärkern Einzug. Heutzutage sind drei- oder vierkanalige Verstärker eigentlich Standard. Damit stehen einem immer verschiedene passende Sounds auf Knopfdruck zur Verfügung.

In der Luxus-Variante verwenden vor allem bekannte Gitarren-Stars (die ihre Verstärker bekanntlich umsonst bekommen und sogar noch dafür bezahlt werden, dass sie ein bestimmtes Modell spielen) für verschiedene Sounds verschiedene Verstärker. Da steht dann der Marshall-Turm für die britischen Sounds, ein Fender Blackface oder Roland Jazzchorus für die cleanen flächigen Sounds und ein Mesa/Boogie Rectifier fürs NuMetal-Brett. Bei mir wollte ich eigentlich nur zwischen meinem Marshall-Halfstack und einem cleanen Fender-Digital-Modelling aus einem Behringer Combo wechseln. Aber wie schaltet man zwischen einer Gitarre und verschiedenen Verstärkern “einfach” um?

Hier kommen A/B-Schalter ins Spiel. Im Grunde genommen ganz einfache kleine Geräte: Sie benötigen keinen Strom (außer für evtl. vorhandene Status-LEDs) und machen keinen Stress. Dachte ich. Und besorgte mir so ziemlich das günstigste Modell (sah aber cool aus) im Versandhandel. Dummerweise schaltete der Electro Harmonix Nano Switchblade nur 80% zu 20% um und brummte, d.h. man hörte immer ein wenig vom jeweils anderen Verstärker mit. Leider ziemlich suboptimal und ich entschied mich für einen Klassiker aus dem Hause Boss in Türkis für vier Euronen mehr. Der AB-2 schaltete zwar korrekt zwischen den Verstärkern um, brummte aber noch mehr. Außerdem hörte man – entgegen anderslautender Werbeaussagen – einen Schaltknacks. Diese Variante war also leider auch nicht zu gebrauchen. So langsam etwas entnervt probierte ich den doch etwas kostspieligen Tipp des Verkäufers aus dem Fellbacher Soundland: Den Lehle Little Lehle.

Diese kleine Wunderkiste erledigt mit Bravour, woran andere scheitern: Knackfreies Umschalten mit goldkontaktiertem Schalter ohne Brummen oder Rauschen, dank True Hardware-Bypass keinerlei Klangbeeinträchtigungen und überaus robust gebaut. Um nicht zu sagen unzerstörbar. Auf seiner Website demonstriert der Hersteller, dass man sogar mit dem Auto über die Schalter fahren kann. Dabei gehen diese nicht kaputt sondern schalten lediglich brav um. Darüber hinaus gibt es eine wirklich helle Status-LED (leuchtet grün und rot), die man auch bei hellstem Sonnenschein auf Open-Air-Bühnen gut sehen kann. Für den Betrieb der Leuchtdioden kann man so ziemlich jedes Netzteil mit einer Spannung zwischen 8 und 20V verwenden; die Polung spielt dabei keine Rolle. Um einen einwandfreien Betrieb zu garantieren, wird die Versorgungsspannung nämlich intern gleichgerichtet und stabilisiert. Ein Überhitzungsschutz schaltet im Falle eines Kurzschlusses das Gerät automatisch ab. Jedes Detail dieser kleinen Wunderkiste ist absolut durchdacht und zeugt davon, dass hier wirklich jemand mit viel Liebe seiner Berufung nachgeht: Burkhard Georg Lehle baut schlichtweg die besten Fußschalter der Welt. Günstig sind sie nicht, aber definitiv ihren Preis wert. Und nachdem man seine Erfahrungen mit den billigen Modellen gemacht hat, investiert man das Geld gerne.

Fazit: Wer einen zuverlässigen A/B-Schalter sucht, kann sich absolut auf den Little Lehle verlassen. Dank zwei Ein- und zwei Ausgängen kann den Little Lehle auch als Looper oder schaltbaren Effektweg verwenden. Darüber hinaus natürlich alle Kombinationen: Ob zwei Gitarren an einem Verstärker oder eine Gitarre auf zwei Verstärker – die Einsatzmöglichkeiten sind sehr umfangreich.


Officially pimped

20 04 2008
Ok, jetzt ist es amtlich. Erstens: Ich bin ein Jahr älter. Zweitens: Ich hab die beste Frau geheiratet. Drittens: Ich bin jetzt Biker. Sie schafft es immer wieder, mich mit ihren Geschenken zu überraschen. Mich, den mit allen Wassern gewaschenen Geschenke-Entdecker, hat sie noch auf eine falsche Fährte gelockt. Und so wurde ich ahnungslos erschlagen von diesem geilen Teil: Dem Electra Ratfink Cruiser. So ein Fahrrad-Chopper mit dem man einfach nur gemütlich um die Blocks zieht. Aber nicht irgendein Cruiser, nein auch noch die Ed Roth Special Edition! Passend dazu hat sie natürlich gleich das perfekt sonnige Frühlingswetter bestellt, damit wir jetzt eine kleine Ausfahrt in den Rosensteinpark machen können. Dort können wir dann vielleicht gratis Wilbär schauen. Darüber habe ich schon fast ganz vergessen, dass wir ja noch für heute Abend Karten für Hagen Rether im Theaterhaus haben. Geburtstag ist toll! :-)

Thirtythree

20 04 2008

Neues Spiel, neues Glück. Wieder eine Runde weiter im großen Casting des Lebens. Wie haben nicht schon die Fantastischen Vier so treffend festgestellt: "Du bist der Star in deinem Film deine Geschichte ist wahr. Der Film heisst Leben und in deinem Leben bist du der Star. Du drehst den Film dein Leben lang und schaust ihn nur einmal an, du bist der Hauptdarsteller Regisseur der Kameramann und du bist ganz nah bei dir und du machst was dir gefällt (ich schätze mal du bist wie wir zu geil für diese Welt)..."

Im Herzen irgendwo Ende Zwanzig, aber der Pass sagt was anderes. Aber solange man nicht seine Träume aufgibt, nur weil sich Gleichaltrige die Faltencreme ins Bad stellen, liegt man nicht so falsch – meiner Meinung nach. Schließlich ist Buster Martin auch noch den London Marathon gelaufen – immerhin im 101 Lebensjahr. Ach ja, und bitte nicht wieder die üblichen Scherze wegen meiner Frisur und des heutigen Datums. Warum nicht einfach mal an den anderen Adolf denken, den deutschen Aerodynamiker? In diesem Sinne, Glück auf!

PS: Und weil mir danach war und man ja auch in Stil und Würde altern möchte, habe ich mir für die nächsten zwölf Monate ein Logo gestaltet. Wetten, dass das noch ein T-Shirt wird?


Gut drauf dank Wasser?

19 04 2008
Man hört ja immer wieder, dass auf fast allen der im Umlauf befindlichen Geldscheine Spuren von Kokain nachzuweisen sein sollen. Und auch in deutschen Flüssen schwimmen ungeahnte Mengen illegaler Betäubungsmittel. Forscher konnten alleine im Rhein Abbauprodukte von Kokain nachweisen, die aufs Jahr gerechnet einen Wert von 1,6 Milliarden Euro des Ursprungsproduktes haben. Da ist es doch tröstlich zu wissen, dass unser Wasser aus dem Bodensee kommt und wir hier in Bad Cannstatt inmitten von Mineralquellen wohnen. Da scheint noch alles in Ordnung zu sein. Meint zumindest dieser kleine Test hier: Weder Haschisch, Opiate, Kokain noch Amphetamine im kostbaren Nass. Darauf erst einmal ein Glas "Vin de grenouilles", Prost!